Idee und Methodik

Das Friedrich-Robbe-Institut arbeitet auf der Grundlage der anthroposophischen Menschenkunde. Erziehen wird deshalb als Heilungsprozess aufgefasst.

Die anthroposophisch orientierte Heilpädagogik spricht Kinder mit dem Förderbedarf „Geistige Entwicklung“ als „seelenpflegebedürftig“ an, um auszudrücken, dass bei ihnen die Seelenfähigkeiten des Denkens, Fühlens und Wollens in besonderer Weise gepflegt werden sollten, da diese Vermittler zwischen der Individualität des Kindes und seiner Leiblichkeit sind.

Grundlage für den heilpädagogischen Unterricht ist der „Waldorf-Lehrplan“. Er ist vor allem ein Entwicklungslehrplan und wird dem Schüler altersgemäß angeboten.

In jeder Klasse werden ca. acht Schüler von zwei Lehrkräften und einem Erziehungshelfer unterrichtet und betreut. Ab der 9. Klasse beginnt die Oberstufe und danach folgen zwei Jahre Werkstufe.

Die Werkstufe setzt sich aus den Klassen elf und zwölf zusammen. In ihr werden die Jugendlichen im Hinblick auf ihr künftiges Arbeitsleben in verschiedene Tätigkeitsbereiche eingeführt. So werden sie z.B. mit Weben, Töpfern, Kerzenziehen, sowie mit Garten- und Hausarbeiten vertraut gemacht.